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Kartenlesegeräte für Arztpraxen

eGK-Lesegeräte für Arztpraxen: die neue elektronische Gesundheitskarte ist da

Nachdem ihre Einführung mehrfach verschoben wurde (geplanter Einführungstermin: Januar 2006) ersetzt die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) seit dem 01.10.2011 nun doch die bisherige Krankenversicherungskarte.  Seit diesem Zeitpunkt  wurde die elektronische Gesundheitskarte alle alten Krankenversichertenkarten – egal ob privat oder gesetzlich versichert – schrittweise ersetzt. Kartenlesegeräte für Arztpraxen mussten nun vielerorts neu angeschafft werden.

Bei der eGK handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt zahlreicher deutscher Ärzte, Krankenkassen, Apotheken, Zahnärzte sowie Kliniken, welches die medizinische Versorgung in Deutschland verbessern und Abläufe im medizinischen Bereich effizienter und einfacher gestalten soll. Ziel der eGK ist es, Versichertendaten, die bei der ärztlichen Behandlung wichtig sind, schnell und unkompliziert abrufen zu können. Zudem wird eine bessere Vernetzung medizinischer Einrichtungen – wie Arzt, Apotheker, Krankenkasse und Klinik – angestrebt, wodurch beispielsweise Doppeluntersuchungen und Arzneimittelnebenwirkungen vermieden werden sollen. Ein weiterer Vorteil der neuen elektronischen Gesundheitskarte ist, dass der Versicherte selbst entscheiden kann, wer seine persönlichen Daten einsehen darf und wer nicht. Außerdem soll ein Foto des Patienten auf der eGK Karten-Verwechslungen reduzieren.

Auf dem Chip der eGK werden zum Einen sämtliche Daten des Patienten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum und Versichertenstatus gespeichert. Zum Anderen wird anstelle des Papierrezeptes ein elektronisches Rezept Einzug halten, das dann in der Apotheke ausgelesen werden kann. Auch eine freiwillige elektronische Patientenakte ist geplant, in der medizinisch wichtige Informationen, wie Befunde, Arztleistungen und Notfallversorgungsdaten ersichtlich sind.

Trotz all dieser Vorteile ist die elektronische Gesundheitskarte äußerst umstritten. Da die Patientendaten auf zentralen Servern gelagert werden sollen, ist eine Datensicherheit laut Kritiker nicht gewährleistet. Darüber hinaus wurde vor allem in den ersten Jahren nach der Einführung der eGK mit erheblichen Mehrkosten gerechnet, die zum Beispiel durch die Ausstattung der Arztpraxen mit modernen Kartenlesegeräten zu Stande kamen.